Heike Ahrendt, 44, Leiterin Produktmanagement, verschenkt ein Päckchen Nachtblau – ohne Uhr, aber mit Schlafmaske und Lektüre.


»Manchmal denke ich, meine Hauptaufgabe ist es, andere zu nerven. Bei mir fließt alles zusammen: Design, Technik, Entwicklung, PR. Und jeder in diesen Abteilungen braucht natürlich seine – respektive: meine – Zeit; der Uhrmacher wie der Lieferant wie der Texter. Am Ende muss zur nächsten Messe eben alles fertig sein. Dafür zu sorgen, ist mein Job.
1991, direkt nach dem Abitur, habe ich angefangen mit den Uhren. Zunächst bin ich zur Ausbildung in die Schweiz gegangen. Damals war ich geschockt, dass es Leute gibt, die 20.000 Franken für eine Uhr ausgeben. Zu DDR-Zeiten kannten wir hier in Glashütte ja keinen solchen Luxus. Hier gab es Massenproduktion. 20.000 Franken – wie verrückt muss man sein, dachte ich. Aber wenn man sieht, wie viel Arbeit in so einem Werk steckt, wie Stunde für Stunde von Hand Oberflächen poliert werden – da relativiert sich das schnell. Auch bei mir. Ich machte dann eine Ausbildung zur Graveurin. Auf Dauer war mir das aber zu still, man ist den ganzen Tag mit sich allein. Da löchere ich lieber alle mit Fragen: Habt Ihr mal, könntet Ihr, wisst Ihr schon …?

Passend zu unseren neuen neomatik-Uhren in Nachtblau verschenke ich dieses Paket: eine nachtblaue Schlafmaske aus Seide und den Roman “Meine nachtblaue Hose” von David Wagner. Ein toller Schriftsteller! Hier in Glashütte lenkt uns nichts ab, kein Nachtleben, kein Kulturprogramm. Da kann man viel lesen – oder auch, klar, zeitig zu Bett gehen.«




»Ein paar nachtblaue Stunden.«

Zu spät – trotz guter Uhr? Mehr Nachtblaues gibt es hier.