Wunderschön: Kerstin Bohls, 49, Qualitätssicherung, verschenkt heute das, was bei NOMOS übrig bleibt.


»Ganz ehrlich: Dass so ein Uhrwerk funktioniert, ist für mich immer wieder ein kleines Wunder. Und genau deshalb kann ich jedes fertige Stück auch immer wieder aufs Neue bestaunen. Ein Arbeitstag in der Qualitätssicherung vergeht für mich wie im Flug. Fensterplatz in meinem Falle: Denn ich habe das Glück, in der Chronometrie ganz oben unterm Dach zu sitzen. Unsere Abteilung sitzt am Hang unseres Tals, mein Blick über die Baumwipfel ist herrlich! Ich genieße das sehr. Und generell meine Arbeitsumgebung bei NOMOS Glashütte. Dort, wo ich vorher beschäftigt war, habe ich Produkte kontrolliert, die von einem Roboter gefertigt wurden. Unsere NOMOS-Uhren sind von Menschen gemacht, von Hand. In unseren Uhren ist Leben.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich unsere Korrektorronden verschenke. Eine liebe Freundin hat sie auch schon mal von mir bekommen. Eigentlich sind die silbernen Gebilde ja Abfall; das, was beim Lasern einzelner Uhrenteile aus den Edelmetallplatten entsteht. Aber ich finde sie wunderschön. Als Lesezeichen etwa. Oder jetzt als richtig toller Baumschmuck.«




»Eins-a Abfall für den Baum.«

Heute waren Sie ein bisschen zu spät! Aber ärgern Sie sich bitte nicht allzu sehr. Kleinigkeiten fürs Fest gibt es auch hier.