Theo Prenzel, 32, stellvertretender Leiter von Forschung und Entwicklung bei NOMOS Glashütte, verschenkt NOMOS-Briefmarken und -Postkarten.


»Inspiration für meine Arbeit suche ich ständig und überall. Das wurde mir so vorgelebt: Schon mein Vater hat sich als Uhrmacher diesen tickenden Geräten verschrieben. Mal kommt mir abends in der Kneipe eine Idee, mal auf einem Konzert. Musik ist immer gut, ob zum Arbeiten oder zum Abschalten. Wobei: So gar nicht an den Job denken? Passiert mir selten. Wenn man nach knapp drei Jahren Entwicklungszeit endlich den Prototypen eines neuen Uhrwerks auf dem Tisch liegen hat, hat man schon wieder neue Herausforderungen im Kopf – schließlich lässt sich immer noch etwas verbessern. Mein NOMOS-Uhrwerk DUW 3001 ist das flachste Automatiklaufwerk, das es in der Großserienfertigung je gegeben hat. Eine kleine Weltsensation. So richtig bewusst wurde mir das erst, als die Uhren fertig und verpackt beim Händler lagen. Schön wär’s ja, eine meiner Entwicklungen mal bei einem Fremden auf der Straße am Handgelenk zu entdecken – ist mir komischerweise noch nicht passiert. Das stelle ich mir dann vor wie bei einem Musiker, der zum ersten Mal seinen Song im Radio hört. Ziemlich gut!

Wir haben nachgemessen: Unser DUW 3001 ist flacher als ein kleiner Stapel aus neun Briefmarken. Superflach also! Auf dem Bild können Sie es sehen. Heute verschenke ich deshalb einen Briefmarkenstapel. Und, passend dazu, neun Postkarten. Ein nacktes Uhrwerk kann ich Ihnen natürlich nicht schenken.«




»Weltsensation für Tiefstapler.«

Zu spät, trotz guter Uhr? Nicht ärgern – sondern lesen: Alles über Theo Prenzels superflaches Automatikwerk steht hier.