Sarah Westermann, 28, Fertigung, verschenkt den NOMOS-Flachmann.


»Ich bin hier in der Region aufgewachsen. NOMOS Glashütte kenne ich, seit ich denken kann – das Unternehmen wurde gegründet, als ich noch nicht einmal zwei Jahre alt war.
Daran gedacht, hier zu arbeiten, habe ich trotzdem lange nicht. Im Gegenteil. Für mich galt: Auf keinen Fall in die Uhrenbranche! Viel zu spießig! Außerdem hat mich das punktgenaue, filigrane Arbeiten abgeschreckt. Dass ich mich dann doch hier bewarb, habe ich einem Bekannten zu verdanken. Ich bin heute wirklich froh darüber. Denn es ist gerade das feine, ordentliche Arbeiten, das mich jetzt so sehr erfüllt. Dass ich mich den ganzen Tag auf die Perfektion einer einzigen Aufgabe konzentrieren muss, macht mich entspannter – auch privat. Das mag ein bisschen pathetisch klingen, stimmt aber: Im Beruf war ich noch nie so glücklich. Bin ich doch gern ein bisschen spießig.

Heute verschenke ich einen Flachmann – noch leer. Das Fläschchen für den kleinen Schluck zwischendurch ist elegant – und gleichzeitig ein bisschen frech, so als Geschenk von NOMOS Glashütte. Denn als wir 2015 die neue superflache Automatikkollektion neomatik vorgestellt haben, haben wir solche Flachmänner an Journalisten verschenkt. Die sollen ja ganz gern einen trinken. Jedenfalls: Das war ungewöhnlich, gar nicht spießig. Welche Uhrenmanufaktur verschenkt schon einen Flachmann? In diesem Sinne: Prost!«




»Für den Schluck zwischendurch.«

Zu spät! Der Flachmann ist leider schon weg. Nicht traurig sein – und glücklichen Uhrmachern hier bei der Arbeit zusehen.